{"id":601,"date":"2015-02-21T18:22:38","date_gmt":"2015-02-21T18:22:38","guid":{"rendered":"http:\/\/inde-hahn.de\/?page_id=601"},"modified":"2015-03-18T14:06:20","modified_gmt":"2015-03-18T13:06:20","slug":"anekdoten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/indehahn.de\/?page_id=601","title":{"rendered":"ANEKDOTEN"},"content":{"rendered":"<table style=\"width: 100%; border: 1px solid #eeeeee;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>Vorkriegs-Erinnerungen von August L\u00f6hr<\/strong><\/p>\n<p>Unser Vereinsmitglied August L\u00f6hr erinnerte sich, wie damals 1928 am Fronleichnamstag, der erste Fu\u00dfballclub in Hahn gegr\u00fcndet wurde. M\u00e4nner wie Nik. Koch, Josef Wagemann, Josef Tings und August L\u00f6hr begannen in der Gastst\u00e4tte Johann Koch (Sief) neue Mitglieder zu werben und erreichten die stolze Zahl von 17.<br \/>\nDer Sportplatz war auf dem Knipp und sp\u00e4ter am Katzenstein. Bereits damals wurden die Farben schwarz und gelb f\u00fcr die Trachten ausgew\u00e4hlt, jedoch mu\u00dfte jeder Spieler seine Tracht selbst kaufen.<br \/>\nAuch der Name F.C. Inde Hahn stammt aus dieser Zeit. Erst im Jahre 1934 (Hitlerzeit) l\u00f6ste der Verein sich auf durch Einberufung junger Fu\u00dfballspieler zum Wehrdienst.<br \/>\nAus dieser Zeit erinnerte sich August L\u00f6hr noch, wie der Spieler Nik. Koch in Eschweiler-R\u00f6he bei einem Spiel zum Schiedsrichter sagte: &#8222;Du dees jo jrad esu als off d\u00e4 Platz dich jeh\u00f6\u00f6t!&#8220;.  Antwort = Platzverweis !<br \/>\nIn Werth mu\u00dften die Hahner einmal nach dem Spiel fl\u00fcchten, weil sie das Spiel gewonnen hatten. Der Fahrer Jakob Hickertz hatte vorsorglich schon die Kleidung der Spieler in den Wagen geholt. So fuhren sie ohne Waschen und Umkleiden nach Hause.<br \/>\nDie beiden st\u00e4ndigen Begleiter Peter Koch und Heinrich Kloubert nannte man, obwohl sie nicht aktiv mitspielten, &#8222;Rechts- und Linksau\u00dfen&#8220;.<br \/>\nDer Vereinsname war zuerst &#8222;Borussia&#8220;, dann &#8222;DJK&#8220; und wurde 1929 in \u201cF.C. Inde Hahn\u201d umbenannt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>Vorkriegs-Erinnerungen von Josef Wagemann<\/strong><\/p>\n<p>Zu diesem Bild (gemeint ist das Bild der ersten Hahner Fu\u00dfballmannschaft von 1927 &#8211; siehe Fotokiste) erz\u00e4hlt uns Josef Wagemann, der lange zu den st\u00e4ndigen Zuschauem und treuen Anh\u00e4ngern unserer Spiele z\u00e4hlte, folgendes:<br \/>\nAn einem Sonntagnachmittag trafen sich die Spieler vor dem Haus Stevens, um ein Erinnerungsfoto zu machen. Eine Fu\u00dfballtracht gab es nicht. Man spielte gegen Venwegen oder Walheim, und hier er\u00fcbrigte sich eine Tracht, da man sich ja untereinander kannte. Ein Spielleiter (Schiedsrichter) wurde aus den eigenen Reihen ermittelt.<br \/>\nVon ersparten Groschen wurde ein Ball gekauft. Der Sportplatz befand sich auf dem Katzenstein. Schon damals nannte man den &#8222;wilden Verein&#8220; &#8222;Eule&#8220; Hahn. Die Kameradschaft wurde gepflegt, und nach dem Spiel sang man das Kampflied:<br \/>\nSteht der Torwart auf der Lauer,<br \/>\nschaut uns ganz verd\u00e4chtig an,<br \/>\ndie Verteidiger eine Mauer<br \/>\nl\u00e4\u00dft kein Ball ans Tor heran.<br \/>\nDoch die Harf, die Helfershelfer<br \/>\nkombinieren gut,<br \/>\nund die kleinen aber flinken<br \/>\nSt\u00fcrmer schie\u00dfen Tor auf Tor.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>Erinnerungen unseres Ehrenmitglieds Peter R\u00fctgers an die Gr\u00fcndungsjahre des FC Inde Hahn<\/strong><\/p>\n<p>In der Gastst\u00e4tte Peter Koch kam das Gespr\u00e4ch auf, wie allerorts, so auch in Hahn, einen Fu\u00dfballverein zu<br \/>\ngr\u00fcnden. Peter R\u00fctgers, der von 1920 bis Kriegsende in Venwegen Fu\u00dfball spielte, wurde 1946 von einigen Hahner Fu\u00dfballfreunden angesprochen mitzumachen.<br \/>\nBegeistert von dem Vorschlag sagte er zu und brachte, um eine komplette Elf zustandezubringen, noch zwei gute Spieler aus Haaren (Wilms und Kogel) sowie aus Venwegen den Spieler Kuckelkorn mit.<br \/>\nIn der damaligen schlechten Zeit konnte man f\u00fcr Fleisch Spieler kaufen.<br \/>\nDas erste Freundschaftsspiel auf dem Sportplatz in Hahn wurde gegen Walheim ausgetragen. Eine komplette Tracht gab es noch nicht, in wei\u00dfen Oberhemden und schwarzen Turnhosen wurde gespielt. Peter R\u00fctgers bekleidete das Amt des Spielf\u00fchrers. Vor dem Spiel wurde schnell der Platz abgezeichnet.<br \/>\nVon einem Herrn Alt von Alemannia Aachen erhielten sie gegen Lebensmittel den ersten Ball.<br \/>\nAls 1947 die Mannschaft beim Verband angemeldet wurde, bekamen sie die erste Tracht schwarz \/ gelb.<br \/>\nDie Gegner hie\u00dfen:  Mausbach, Gressenich, M\u00fcnsterbusch, Lichtenbusch, Walheim, Rott, Kornelim\u00fcnster und Breinig. Die gro\u00dfe Frage war, wie kommen wir dahin. Zu den naheliegenden Orten fuhren wir mit dem Fahrrad. Herr Peter R\u00fctgers besa\u00df damals schon ein Motorrad. Nicht selten wurde er von dem Wachtmeister Ligutke ermahnt, doch nicht zu viert auf einem Motorrad zu fahren, bei weiteren Fahrten wie Gressenich und Mausbach stiegen sie auf den offenen LKW unseres begeisterten Fu\u00dfballanh\u00e4ngers Peter Koch.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>Leserbrief aus der Vereinszeitschrift 8\/82<\/strong><\/p>\n<p>Voller Entt\u00e4uschung mu\u00dften wir, C-Jugendliche, bemerken, da\u00df in der Vereinszeitschrift 7\/82 viel Lob \u00fcber die Damenmannschaft geschrieben wurde. Eine Person aber, der ein H\u00f6chstlob zustand, n\u00e4mlich Karl-Heinz von der Weiden, wurde kaum erw\u00e4hnt. Er hatte uns in m\u00fchevoller Kleinarbeit so weit gebracht, da\u00df wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ungeschlagen die Meisterschaft erringen konnten.<br \/>\nDies allein war ein Verdienst unseres erstklassigen Trainers.<br \/>\nWir w\u00fcnschen ihm f\u00fcr die kommenden Jahre wieder viel Erfolg.<br \/>\nF\u00fcr die C-Jugend: Dirk Crott<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>&#8222;Spiel doch den Uwe nicht an!&#8220; (Erinnerung von Norbert Kindel)<\/strong><\/p>\n<p>Eines sch\u00f6nen Sonntags zu Beginn der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts stand mal wieder ein Meisterschaftsspiel unserer zweiten Mannschaft auf dem Programm.<br \/>\nNiemand ahnte etwas B\u00f6ses &#8211; der Platz war gut, die Stimmung der Spieler und Betreuer ebenfalls.<br \/>\nAuch unser linker Verteidiger Uwe Nie\u00dfen kleidete wie seine 10 Kameraden den gut gebauten (wenn auch insgesamt etwas zu kurz geratenen) K\u00f6rper in das gelb-schwarze Trikot und betrat m\u00fcde aber hoffnungsfroh den Platz. Auch er ahnte noch nichts B\u00f6ses.<br \/>\nDas Spiel lief f\u00fcr uns in den ersten Minuten ganz ordentlich &#8211; wie in dieser Saison fast \u00fcblich.<br \/>\nDoch dann passierte es &#8211; unser Torwart (war es Andi Bolz? &#8211; ich wei\u00df es nicht mehr genau) legte sich den Ball zum Absto\u00df auf der 5-Meter-Linie zurecht.<br \/>\nVorne mal wieder alles zugedeckt &#8211; hmmm &#8211; dann bleiben ja noch meine treuen Abwehrspieler.<br \/>\nUnd so kam es, dass er den Ball schnurstracks zum Linksverteidiger Uwe spielte. Dieser hatte aber dummerweise ein kleines Handicap &#8211; n\u00e4mlich seinen rechten Fu\u00df (zu seiner Ehrenrettung muss gesagt werden, dass der linke umso st\u00e4rker war). Und dieser rechte Fu\u00df kam ihm bei der Ballan- und -mitnahme derart in die Quere, dass das runde Leder schlie\u00dflich schneller als gedacht beim Gegner landete.<br \/>\nDiese Situation h\u00e4tte nat\u00fcrlich jeden Trainer dieser Welt auf die Palme gebracht. Ebenso erging es unserem damaligen Chef Karl-Heinz von der Weiden &#8211; ansonsten ein absolutes Vorbild und jederzeit Herr seiner Worte.<br \/>\nAber \u00fcberraschenderweise war es nicht der arme Uwe, der von ihm eingepackt wurde &#8211; nein, unser Torwart wurde belehrt mit den sechs legend\u00e4ren Worten, die alle, die sie damals geh\u00f6rt haben, wohl niemals vergessen werden: \u201cSpiel doch den Uwe nicht an!\u201d.<br \/>\nDiese Aufforderung eines Trainers an seine Mannschaft, einen ihrer Spieler links liegen zu lassen, ist seitdem viele Male zitiert worden und hat immer wieder f\u00fcr Heiterkeit gesorgt.<br \/>\nUnd unser Uwe hat\u2019s gut verkraftet &#8211; er durfte in vielen weiteren Spielen sein K\u00f6nnen unter Beweis stellen und hat sogar das eine oder andere Mal den Ball von seinen Mitstreitern zugespielt bekommen &#8211; wenn auch anfangs stets mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>Der schnellste Hattrick aller Zeiten (1996)<\/strong><\/p>\n<p>In der Hinrundenpartie der Saison 1996\/97 gegen den Burtscheider FC III, das mit dem absoluten Rekordergebnis von 22:0 endete, gelang Bernd Vandeberg in nur 3 Minuten ein lupenreiner Hattrick.<br \/>\nDiese Leistung ist umso h\u00f6her zu bewerten, da man innerhalb dieser Zeit zweimal zur\u00fcck in die eigene Spielh\u00e4lfte laufen muss und der Gegner neu ansto\u00dfen darf !<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>Mit gebrochenem Bein geht\u2019s manchmal besser (Auszug aus der Vereinszeitschrift 35\/96)<\/strong><\/p>\n<p>Zu Ralf Offermann bleibt zu sagen, dass er mit seiner Verletzung (die sich sp\u00e4ter als Kn\u00f6chelbruch herausstellte) wegen mangelnder Auswechselm\u00f6glichkeit noch 85 Minuten mitspielte und auch noch ein Tor schoss.<br \/>\nIn Mannschaftskreisen hielt sich lange das Ger\u00fccht, dass er mit gesundem Fu\u00df wie gewohnt vorbei geschossen h\u00e4tte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>Wo liegt eigentlich Orsbach ??? (1997)<\/strong><\/p>\n<p>Diese Frage kann jeder Spieler der zweiten Mannschaft nun genau beantworten. Am letzten Spieltag mu\u00dften wir beim OSV Orsbach zu unserem Ausw\u00e4rtsspiel antreten. Kein Spieler hatte je gegen Orsbach gespielt und kannte Anfahrt und Lokalit\u00e4t der Sportanlagen. Also verabredeten wir in weiser Voraussicht einen fr\u00fcheren Abfahrtstermin am Vereinslokal \u201eZur Inde&#8220;. 9.45 Uhr &#8211; 15 Minuten fr\u00fcher als gemeinhin \u00fcblich. Einige Spieler wollten jedoch direkt ab ihrem Wohnort nach Orsbach fahren, um keinen Umweg \u00fcber Hahn in Kauf zu nehmen.<br \/>\nAm Spieltag, machten wir uns gegen 10:05 Uhr auf nach Orsbach, da viele die verabredete fr\u00fchere Abfahrt nat\u00fcrlich vergessen hatten. Ein Spieler behauptete, den Weg zum Ziel blind zu kennen, ein anderer favorisierte eine Alternativroute, die der Computer berechnet hatte. Jedem dieser beiden schlo\u00df sich ein weiteres Fahrzeug<br \/>\nan.<br \/>\nFazit: 2 Routen ab Hahn waren zu testen, Spielbeginn 11:00 Uhr.<br \/>\nRoute 1 endete um 10:35 Uhr in Kohlscheid, wo der \u201ePfadfinder&#8220; behauptete: \u201eDa war fr\u00fcher doch immer ein<br \/>\nSchild !&#8220;.<br \/>\nAn einer Tankstelle fragten wir nach dem Weg, worauf man uns zur\u00fcck nach Richterich und von dort aus nach Laurensberg schickte. Hier erblickten wir auch ein Schild mit dem Schriftzug Orsbach dem wir folgten &#8211; und nach wenigen Metern befand sich hier auch ein Sportplatz. Dieser geh\u00f6rte aber dem VfJ Laurensberg &#8211; also weiter, 10:45 Uhr. Hier teilten sich nun die beiden Wagen dieser Route und versuchten ihr Gl\u00fcck auf eigene Faust.<br \/>\nDie Wagen auf Route 2 \u201everfranzten&#8220; sich ebenfalls, da im Computerausdruck eine wesentliche Abzweigung nicht erkennbar war. Nur die 2 Wagen, die die direkte Anfahrt wagten und auf Stadtplan bzw. \u201egenaue&#8220; Ortskenntnis setzten, waren gegen 10:15 Uhr in Orsbach.<br \/>\nErgebnis dieser Sternfahrt: 10:55 Uhr traf der letzte Spieler in der Umkleidekabine des OSV ein &#8211; ausreichend.<br \/>\nEinhellige Meinung: \u201eEt is noch immer jot jejange !&#8220;.<br \/>\nSpieler des OSV best\u00e4tigten uns, da\u00df fast alle Mannschaften \u00e4hnliche Probleme haben.<br \/>\nAch ja das Spiel gewannen wir locker mit 6:3 Toren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div class=\"shariff\" data-title=\"ANEKDOTEN\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/indehahn.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing_UNUSED\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"\" data-services='[\"facebook\",\"whatsapp\",\"mail\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/indehahn.de\/?page_id=601\" data-lang=\"de\" data-theme=\"color\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorkriegs-Erinnerungen von August L\u00f6hr Unser Vereinsmitglied August L\u00f6hr erinnerte sich, wie damals 1928 am Fronleichnamstag, der erste Fu\u00dfballclub in Hahn gegr\u00fcndet wurde. 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