{"id":2902,"date":"2012-06-18T22:27:58","date_gmt":"2012-06-18T20:27:58","guid":{"rendered":"http:\/\/inde-hahn.de\/?p=2902"},"modified":"2015-05-16T00:30:29","modified_gmt":"2015-05-15T22:30:29","slug":"silke-beim-swb-bonn-triathlon-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/indehahn.de\/?p=2902","title":{"rendered":"SILKE beim SWB Bonn-Triathlon 2012"},"content":{"rendered":"<p>Vor gut einer Woche nahm unsere L\u00e4uferin Silke Cosler zusammen mit einigen Kollegen aus Brand am Triathlon in Bonn teil. Das bedeutet 3,8 km Schwimmen im Rhein, 60 km Radfahren durch das Siebengebirge und zum Abschluss noch 15 km Laufen. Klingt irgendwie m\u00f6rderisch, aber sie hat diese drei Disziplinen bravour\u00f6s gemeistert und nach 4 Stunden und 41 Minuten das Ziel erreicht. Sie hat einen tollen Bericht geschrieben, in dem sich der Wettkampf eigentlich gar nicht so schlimm anh\u00f6rt &#8211; hier ist er:<br \/>\nUnd schon wieder hie\u00df es &#8222;Rein in den Rhein&#8220;. Da floss er so friedlich und ruhig dahin, als ob er mich ein paar Tage vorher beim Probeschwimmen nicht mit rei\u00dfenden und st\u00fcrmischen Wellen dazu gen\u00f6tigt h\u00e4tte, freundlich dem DLRG-B\u00f6tchen zuzuwinken und um Rettung zu bitten! Nach diesem nicht so sch\u00f6nen Erlebnis stand ich nun mit ein wenig Pipi im Neo auf der Autof\u00e4hre und wartete auf den Startschuss. Wie immer war ich in Startgruppe 1 \u2013 ich glaube, die hei\u00dft &#8222;Topathleten und Silke&#8220; (oder so \u00e4hnlich). Und dann ging es auch gegen 9:45 Uhr los. Die ersten st\u00fcrzten sich sofort todesmutig in die seichten Wellen, doch ich wollte das Feld eher von hinten aufrollen und wartete daher erst einmal ab. Kaum ins k\u00fchle Nass eingetaucht habe ich auch schon meine Chance gewittert: es gab a) gen\u00fcgend Platz, b) keine Hektiker um mich herum und c) ausreichend Zeit, so dass ich endlich in Ruhe mal all unsere Technik\u00fcbungen durchziehen konnte. Wasserballkraul \u2013 3-er-Zug \u2013 Freiwasserschwimmen \u2013 zur schlechten Seite atmen \u2013 und ganz besonders: Training der Feindber\u00fchrung (jawohl, ICH habe zur\u00fcckgeschubst! Schlie\u00dflich war ich Tr\u00e4gerin der goldenen Badekappe !!!) \u2013 anschlie\u00dfend noch gef\u00fchlte 100 Meter tauchen und schon war ich nach gut 35 Minuten am Schwimmausstieg. Ein erster Erfolg 2012: die nach mir gestartete Gruppe hatte mich bis zum Ende der Schwimmstrecke diesmal nicht \u00fcberrollt! Von dort aus noch flott in die Wechselzone, Haare f\u00f6hnen, Make-up auflegen und schnell rein in die Radschuhe. Der Drahtesel wieherte auch schon ganz ungeduldig.<br \/>\nMein erster Gedanke auf der Radstrecke galt der Nahrungsaufnahme &#8211; Schwimmen macht halt hungrig. Irgendwo in den Untiefen meiner Zoot-Kosmetiktasche am Oberrohr warteten diverse Leckerli auf mich. Ganz &#8222;Vollprofi&#8220; (oder eher &#8222;ungeschickt&#8220;) wie ich nun mal bin, hatte ich mir nat\u00fcrlich VOR dem Wettkampf bereits die Riegelverpackungen aufgerissen. So konnte ich mich auf den ersten Metern auf dem Radweg ganz der Kalorienzufuhr widmen. Wohlgen\u00e4hrt ging dann die Reise mit vielen &#8222;Aufs&#8220; und &#8222;Abs&#8220; durch das Siebengebirge. Ich hatte es mir noch nicht so ganz im Sattel bequem gemacht, als schon ein Teamkollege aus der nachfolgenden Startergruppe an mir vorbeiflog. Als erfahrene Bonn-Teilnehmerin habe ich diesmal meine tolle Radflasche nicht gegen eine olle, verkratzte vom Radladen H\u00fcbel getauscht, sondern habe die Verpflegungsstelle rechts liegen lassen. Hatte ja auch schlie\u00dflich genug Futter an Bord und damit kostbare Sekunden gespart!<br \/>\nZur\u00fcck in der Wechselzone bin ich so gerade noch einer vermeintlichen Schl\u00e4gerei zwischen einem Teilnehmer und einem Helfer aus dem Weg gegangen. Ich glaube, der Sportsfreund wurde aufgefordert, sein Rad in die Zone zu schieben und wollte daraufhin den Helfer verhauen. Selbst wenn der Sportkamerad in der letzten Startgruppe &#8211; und somit etwa 30 Minuten nach mir \u2013 gestartet war, hatte er null Chance auf eine vordere Platzierung, wenn er zeitgleich mit mir in die Wechselzone kommt &#8211; zumal just in diesem Moment der Elftplatzierte im Ziel empfangen wurde. Was gibt&#8217;s doch f\u00fcr Chaoten &#8230;..<br \/>\nAlso ab zum zweiten Wechsel! Das Radl wieder anleinen, Make-up \u00fcberpr\u00fcfen und rein in die Laufschuhe. Auf dem Weg zur Laufstrecke noch schnell ein Gel reingedr\u00fcckt. Danach macht das &#8222;Kinderh\u00e4ndeabklatschen&#8220; mit den eigenen gelverklebten Pfoten umso mehr Spa\u00df \u2013 insbesondere, wenn man die Kleinen dann noch einen halben Meter hinter sich herschleift, weil die Patscheh\u00e4ndchen so aneinanderkleben\u2026<br \/>\nMeine Besch\u00e4ftigung auf der ersten Laufrunde bestand darin, zu kontrollieren, ob denn auch alle Sch\u00e4fchen aus meiner Mannschaft auf der Laufstrecke angekommen sind. Runde 2 und 3 brachte ich noch irgendwie hinter mich und dann ging es auch f\u00fcr mich endlich in den Zielkanal. Dort wurde ich vom harten Kern der Mannschaft so frenetisch empfangen, dass ich schon bef\u00fcrchtet hatte, ich h\u00e4tte den ganzen Wettkampf gewonnen.<\/p>\n<div class=\"shariff\" data-title=\"SILKE beim SWB Bonn-Triathlon 2012\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/indehahn.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing_UNUSED\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"\" data-services='[\"facebook\",\"whatsapp\",\"mail\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/indehahn.de\/?p=2902\" data-lang=\"de\" data-theme=\"color\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor gut einer Woche nahm unsere L\u00e4uferin Silke Cosler zusammen mit einigen Kollegen aus Brand am Triathlon in Bonn teil. 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