8 Tore im Derby gegen Walheim

Nach zuletzt drei Remis in Folge wollte unsere Erste im Lokalderby gegen Hertha Walheim endlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Trainer Oliver Heinrichs konnte personell aus dem Vollen schöpfen und in der Anfangsphase lief auch alles nach Plan, denn bereits nach 10 Minuten konnte Peter Szczyrba mit einem Kopfball (!) nach schöner Flanke von links den Führungstreffer erzielen und auch danach spielte zunächst nur eine Mannschaft. Nach 25 Minuten schlichen sich dann aber immer mehr Nachlässigkeiten in das Hahner Spiel ein und die Gäste aus Walheim konnten sich nun zunehmend besser in Szene setzen. Zwar konnte zunächst Mergim Statovci nach einem Eckball noch für das 2:0 sorgen, doch quasi im Gegenzug nutzte Walheim einen unnötigen Hahner Ballverlust an der Mittellinie zum Anschlusstreffer. Der Pausenpfiff verhinderte zunächst Schlimmeres, doch auch nach dem Seitenwechsel fand unser Team zunächst nicht in die Spur. Nach 53 Minuten ließ Torwart Markus Schäfer einen langen Rückpass ins eigene Tor trudeln und nach 67 Minuten lud man Walheim per Fehlpass in der eigenen Hälfte zur erstmaligen Führung quasi ein. Doch das sollte längst noch nicht der Schlussakt in dieser denkwürdigen Partie gewesen sein, denn nur 6 Minuten nach dem 3:2 traf Tino Badidila mit einem tollen Direktschuss unter die Latte des Walheimer Tors zum erneuten Ausgleich. Und als Florent Sadiku wenige Minuten vor dem Abpfiff per Flachschuss sogar das 4:3 für Hahn erzielte, da hatte man aus Hahner Sicht schon das Happy End vor Augen. Doch auch dazu kam es nicht, denn kurz nach dem Führungstreffer sah Torjäger Statovci wegen Beleidigung eines Gegenspieler die rote Karte und schließlich führte ein zu kurzer Abstoß gefolgt von diversen Nachlässigkeiten in der Hahner Defensive zum Walheimer Ausgleich in letzter Minute.
Trainer Oliver Heinrichs: „Ich bin maßlos enttäuscht. Nach gutem Beginn haben wir Walheim zum Toreschießen fast eingeladen. Mitte der ersten Halbzeit hat sich eine Sorglosigkeit eingeschlichen, über die wir reden müssen.“


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