Krimi am Kitzenhausweg – ERSTE mit Last-Minute-Sieg

Das heutige Spiel am Hahner Kitzenhausweg gegen das Eifelteam von Germania Eicherscheid war nichts für schwache Nerven. Das Drehbuch zum Spiel hatte schon etwas von Alfred Hitchcock: zwei Elfmeter, eine gelb-rote Karte, der späte Ausgleich sowie der noch spätere und umjubelte Hahner Siegtreffer waren die Eckpunkte der umkämpften Partie.
Aber der Reihe nach ….. schon nach 8 Spielminuten hatte sich die Hahner Elf zwei sehenswerte Gelegenheiten herausgespielt: Paul Kaczmarski verfehlte alleinstehend vor dem Gehäuse denkbar knapp. Kurz danach hatte sich Denis Kalic toll durchgesetzt, doch seine Hereingabe fand keinen Abnehmer. In der 15. Minute tankte sich dann Tobi Szymanski durch und konnte vom gegnerischen Torhüter nur durch Foul gebremst werden. Tim Weber verwandelte den fälligen Strafstoß zur 1:0-Führung. Der Gast operierte fast ausschließlich mit langen Bällen, die jedoch von der Hahner Verteidigung allesamt abgeräumt wurden. Nach einer Ecke der Eifeler konnte man den Ball nicht klären und das dritte Nachsetzen brachte den zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich.
Nach der Pause und einer taktischen Umstellung innerhalb des Teams bekam der Gastgeber das Spiel besser in den Griff. Einen Freistoß von Gerrit Gobbele aus 30 Metern Torentfernung schlug im unteren rechten Toreck zur erneuten Führung ein. Von nun an überschlugen sich der Ereignisse: Eicherscheid vergab zunächst die wohl klarste Gelegenheit zum Ausgleich, als Holger Brauers einen fragwürdigen Handelfmeter parierte. Doch nur kurze Zeit später, als die Hahner Hintermannschaft auf den Abseitspfiff wartete, der aber ausblieb, traf Eicherscheid zum Ausgleich. Hahn erhöhte nun nochmals das Tempo, es dauerte aber bis zur vorletzten Spielminute, ehe sich Tim Weber auf der rechten Seite durchsetzte und Tobi Szymanski im Zentrum bediente, der den umjubelten Siegtreffer markierte.
Trainer Oliver Heinrichs: So wie das Spiel lief, war es am Ende natürlich glücklich. Aber ich denke, der Sieg ist alles in allem verdient. Wir hatten die klareren Chancen und die bessere Spielanlage. Der Gegner wird das vielleicht anders sehen, aber wir haben einfach mehr an den Sieg geglaubt und ihn am Ende erzwungen. Hut ab vor dieser Mannschaftsleistung.“

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